Wildhüterverband Deutschlands

 U N S E R E   Z I E L E
 

 



Fachkundiger Betreuer des Reviers und Ihr Ansprechpartner für:
• Umweltschutz
• Naturschutz
• Jagd- und Biotopschutz

Eine Information für
• Pächter
• Waldbesitzer
• Jagdgenossenschaften
• Naturfeunde
• jagdliche Institutionen


Wer ist der Wildhüterverband Deutschlands

 

Der Wildhüter Verband ist die konsequente Weiterführung in der Vereinigung der                                                 Landesgruppen des BDJa. Unserere Wildhüter sind bundesweit vertreten

Dazu bietet der Wildhüterverband eine Weiterbildung ähnlich der Ausbildung                                                                    „Naturpark - Ranger“ jedoch unter dem Begriff „Wildhüter“ für seine Mitglieder                                                       an.  

 Dazu eine Aufklärung  über die korrekte deutsche Bezeichnung des Rangers bzw. der

Rangerin , die da lautet geprüfte/r Natur- und Landschaftspfleger/In oder

Großschutzgebietsbetreuer/In. Doch kaum Bundesbürger kann mit diesen Begriffen

etwas anfangen. Deshalb haben sich auch einige Nationalparkverwaltungen dazu entschlos-

sen, auch offiziell den Begriff Ranger oder Wildhüter zu verwenden.

Dieser kommt aus dem Amerikanischen vom Wort „range", was soviel heißt wie Gebiet

und auf das Schutzgebiet hinweist, welches die Ranger betreuen.

Das Interesse der Besucher - Erholungssuchenden von Wald und Feld  ist nach

wie vor sehr groß, auch was die Wildhüter betrifft. Unsere Führungen sind immer

gut besucht, und auch unterwegs  in Wald und Feld , werden wir Wildhüter sehr

oft angesprochen. Mal ist es ein Foto, das die Besucher mit einem der Wildhüter

machen wollen, oft aber auch die Frage nach dem Werdegang zu eben diesem.

Wildhüter in Deutschland haben je nach Aufgabenspektrum unterschiedliche Bezeichnungen.                                                                                                                            Die Aufgaben von Wildhütern in                 

Deutschland werden hauptsächlich von Jagdaufsehern im Rahmen                                           von Hege und Jagdschutz wahrgenommen. Genau das sind wir und                                         wollen wir auch bleiben - Wildhüter/Jagdaufseher ohne jeglichen     Schnickschnack.                                                                                                                             Aber dafür mit einer großen Portion Verantwortung dem Wild und 

der Natur gegenüber.                                                                                               

Dieser Beruf ist kein direkter Ausbildungsberuf. Vielmehr ist die Ausbildung eine

anerkannte Weiterbildungsmöglichkeit. Voraussetzung für diese ist, dass man einen

„grünen Beruf" bereits erfolgreich erlernt hat. Dies kann eine Ausbildung als GärtnerIn,

Garten- und LandschaftsbauerIn, SchäferIn, LandwirtIn oder staatlich  geprüfter

Jagdaufseher und so weiter sein. Bei den Rangern/Innen einzelner Nationalparks  ist es

z.B. der Gesellenbrief des Forstwirtes, der zur Möglichkeit dieser Weiterbildung verhilft.

Mindestens drei Jahre Berufserfahrung sind außerdem mit zu bringen!

Wer sich also heute entschließt Wildhüter zu werden, muss, ohne entsprechende

Ausbildung, wenn diese dann auch drei Jahre in Anspruch nimmt,  erstmal sechs Jahre

Zeit investieren.

Der entsprechende Lehrgang dauert dann 18 Wochen oder 640 Schulungsstunden.

Die einzelnen Unterrichtsgebiete sind folgende:

  • Grundlagen des Naturschutzes und der Landschaftspflege
  • Informationstätigkeit und Besucherbetreuung
  • Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege
  • Wirtschaft, Recht und Soziales

Angeboten werden die Fortbildungslehrgänge und Prüfungen von den Landwirtschaftskam-

mern in Zusammenarbeit mit der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW ( NUA).

Bei einer Mindestteilnehmerzahl von 15 Personen findet einmal im Jahr ein Fortbildungs-

kursus statt. Dieser ist in zwei Teile mit jeweiligen Prüfungen aufgeteilt.                                                                                                                                                                          


Aufgaben und Ziele

• Die Interessen der Jagdaufseher/Wildhüter der Bundesrepublik Deutschland zu wahren,

sofern diese Mitglied  des Verbandes  sind. Alle Zweige des Jagdwesen zu fördern,

• die freilebende Tier- und Pflanzenwelt zu schützen und zu erhalten.

• die Sicherung und Erhaltung eines artenreichen und gesunden Wildbestandes,
   sowie der Lebensräume.

• die Erhaltung, Förderung und Pflege des jagdlichen Brauchtums

• die Förderung jagdlicher Aus- und Weiterbildung und jagdlich kultureller

   Einrichtungen zu begleiten.

• die Erhaltung und Pflege der anerkannten Grundsätze Deutscher Waidgerechtigkeit

• die Aufgaben zur Öffentlichkeitsarbeit, das heißt, die Jagdausübung für unsere

Bevölkerung verständlich zu machen und die Aufgaben des Wildhüters darzustellen.


Mittelfristige Ziele des Wildhüterverbandes Deutschlands .

Mitwirkung bei der Realisierung von Projekten in Natur- und Umweltfragen, sowie im

Tierschutz.

Durchführung von Bildungsveranstaltungen z.B. Projektwochen in Schulen,

Revierführungen, jagdlichen Lehrveranstaltungen und mediengerechter Öffentlichkeits-

arbeit, denn der Jagdaufseher/Wildhüter ist ein amtlich anerkannter Tätiger

(Bestätigung durch die Untere Jagdbehörde), der allen Ansprüchen auf breiter Basis

gerecht wird.

Mit dem Einsatz von Jagdaufsehern/Wildhütern können die Interessen des Natur-,

Umwelt-, Tier- und Landschaftsschutzes mit einer art- und sachgerechten Wildtierbe-

wirtschaftung und–Betreuung sinnvoll verbunden werden. Der flächendeckende Einsatz

von Jagdaufsehern/Wildhütern z.B. in Hege- und Jagdbetriebsgemeinschaften oder

bei Kreisverwaltungen in beratender, mitwirkender und weiterbildender Funktion fördert

auf breiter Basis bei allen Naturnutzern die Akzeptanz für das Deutsche Jagdwesen.

Langfristige Ziele des Wildhüterverbandes Deutschlands im ehemaligen BDJa

Einführung einer bundeseinheitlichen Ausbildungs- und Prüfungsordnung für

Jagdaufseher und Wildhüter unter Berücksichtigung landesspezifischer Belange.

Mitwirkung bei der Novellierung gesetzlicher Bestimmungen. Die Mitglieder sollen

zu kompetenten Ansprechpartnern in allen Belangen des Jagd- und Naturschutzes

herangebildet werden.

 

 

 

 

 

(R)