Präsidiumsinformationen

und weitere Infos
Offizielles Mitteilungsorgan des Wildhüterverbandes      ehemals Bundesverband deutscher Jagdaufseher BDJa) 

Eine eigene BDJa.eu - Seite gibt es zukünftig nicht mehr, der BDJa ist gelöscht, dafür ist jetzt diese Seite da.

 

 

Liebe Jägerinnen und Jäger,.

wie wir bereits am Samstag, 07.10.2017 per E-Mail über die Jagdvereine informierten, werden derzeit von verschiedenen Landkreisen und kreisfreien Städten Fragebögen zur Wildverwertung bzw. zur "Registrierung als Lebensmittelunternehmer" an alle Jägerinnen und Jäger verschickt.
 

Anfrage zur möglichen Registrierung als Lebensmittelunternehmer nicht beantworten

Der Landesjagdverband Hessen e. V. rät nach aktuellem Kenntnisstand allen Jägerinnen und Jägern, diese Fragen NICHT zu beantworten, da hierfür in diesem Umfang derzeit keine Rechtsgrundlage ersichtlich ist.


Insbesondere die Angaben zur Urproduktion bergen eine hohe Brisanz.

Wir kontaktieren die jeweiligen Landkreise/kreisfreien Städte und informieren Sie nach der Abstimmung mit dem Deutschen Jagdverband über die weitere Vorgehensweise.

Bitte leiten Sie diese Informationen dringend an Ihre Mitglieder weiter.

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil

Ihr Wildhüterverband Deutschlands

 

 

 

 

 


 

Auszeichnung für Hessenjäger Kassel e.V.

 

Für seine Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Kindern hat der Jagdverein Hessenjäger Kassel von der Hessischen Landesregierung eine besondere Urkunde erhalten: ein Zertifikat, das der vereinseigenen Schulungseinrichtung Lernort Natur “Bildung für nachhaltige Entwicklung” bescheinigt. Vereinsvorsitzender Herbert Bachmann und seine Lernort-Mitarbeiter Dr. Wolfgang Euler und Georg Schwarz nahmen die Auszeichnung am Mittwoch, 27. Mai 2015, im Umweltbildungszentrum Licherode (Alheim, Landkreis Hersfeld-Rotenburg) von Ulrich Labonte, einem Vertreter des Hessischen Umweltministeriums, entgegen. Sie trägt die Unterschrift von drei Ministerien: Priska Hinz (Umweltministerin), Alexander Lorz (Kultusminister) und Stefan Grüttner (Sozialminister). 

Bachmann erläuterte bei der Ehrung die Tätigkeit von Lernort Natur: Etwa zehn Vereinsmitglieder arbeiteten seit 2001 daran, jungen Menschen die Natur konkret nahe zu bringen, damit sie später das schätzen und schützen könnten, was sie kennen und lieben. Lernort Natur besuche Schulen sowie Kindergärten und würde mal eine Unterrichtsstunde gestalten oder mit der Schulklasse naturkundliche Exkursionen im Wald unternehmen. Schülerinnen und Schüler, aber auch Kindergartenkinder könnten dann Pflanzen und Tiere entdecken und biologische Zusammenhänge erkunden und erführen, wie die Natur nachhaltig zu nutzen und zu schützen sei. Ferner besitze der Jagdverein einen Ausstellungswagen mit vielen Exponaten von Vögeln und Wildtieren, die Jugendliche so aus nächster Nähe kennen lernen könnten. Bilder und Hintergrundwissen der Jägerinnen und Jäger rundeten das Angebot ab. Darüber hinaus sei der Jagdverein mit der Arbeitsgemeinschaft außerschulischer biologischer Lernorten der Region Kassel (BioLeKa), vernetzt. BioLeKa biete Gruppen und Vereinen, die an Naturgeschichte und Naturerleben Interesse hätten, Programme an. Für den Vortrag spendeten die 25 Gäste der Festveranstaltung Beifall.

 

Labonte vergab bei der Veranstaltung das Zertifikat “Bildung für nachhaltige Entwicklung” auch an Mitarbeiter des Umweltbildungszentrums, die sich mit einer eigenen Umweltbildungsarbeit an Schüler und Lehrer wenden

 

Jäger verabschieden neue Wolfspositio

 

 

 

 

 

Wolfnachweis in der Königsbrücker Heide (Sachsen) mit Wildkamera  (Quelle: Noltenius/LJV Sachsen)

 

Wolfnachweis in der Königsbrücker Heide (Sachsen) mit Wildkamera (Quelle: Noltenius/LJV Sachsen)

 

 

 

 Dresden

Die Wölfe haben sich in Deutschland etabliert und erschließen mit zunehmender Geschwindigkeit neue Lebensräume, der jährliche Zuwachs liegt kontinuierlich bei über 30 Prozent. Nach Ansicht des Deutschen Jagdverbandes (DJV) ist ein genetischer Austausch des deutsch-westpolnischen Vorkommens mit dem nordosteuropäisch-baltischen Wolfsvorkommen gewährleistet. Bereits 2009 wanderte beispielsweise der besenderte Wolf „Alan“ von der Lausitz 1.500 Kilometer bis Weißrussland. Der DJV fordert die Bundesregierung auf, ein gemeinsames Wolf-Monitoring mit Polen und dem Baltikum aufzubauen sowie die genetischen Untersuchungen zu vereinheitlichen und zu intensivieren. Mittelfristiges Ziel muss ein gemeinsames, grenzüberschreitendes Management sein. „Der Wolf kennt keine Ländergrenzen. Sein günstiger Erhaltungszustand - bezogen auf das Verbreitungsgebiet von Deutschland über Polen, das Baltikum und darüber hinaus - ist bereits erreicht“, betonte Dr. Gert Dittrich, DJV-Präsidiumsmitglied. Der Wolf solle baldmöglichst aus Anhang IV in Anhang V der FFH-Richtlinie überführt werden. Dies sei eine folgerichtige rechtliche und wildbiologische Konsequenz der dynamischen Ausbreitung des Wolfes.

Die Verantwortlichen von Bund und Ländern fordert der DJV auf, sich schon jetzt damit auseinanderzusetzen, wie die zunehmende Wolfspopulation künftig auf einem stabilen, den Lebensraumbedingungen angepassten Niveau gehalten werden kann. „Wenn wir die Sorgen der betroffenen Menschen nicht ernst nehmen, schwindet die Akzeptanz für den Wolf rapide, wie bereits jetzt regional zu beobachten ist“, sagte Dittrich. Die bestehenden Ausnahmegenehmigungen der FFH-Richtlinie müssen laut DJV konsequent angewendet werden. Dabei sind unter Wahrung des günstigen Erhaltungszustandes des Wolfes bedeutende, zum Erhalt der Landschaft erforderliche Bewirtschaftungsformen - etwa die Weidewirtschaft im Alpenraum und die Deichbeweidung von Schafen - vorrangig zu bewerten.

Der DJV plädiert zudem für eine verstärkte, sachorientierte Öffentlichkeitsarbeit: Die Bevölkerung muss künftig aktuelle, sachliche Informationen und Hilfestellungen zum Umgang mit dem Wolf erhalten. Hierfür ist laut DJV eine bundesweite Koordinierungsstelle notwendig, die das Know-how der Jäger einbezieht. Dies gilt insbesondere für verhaltensauffällige Wölfe und deren Vergrämung. Als letztes Mittel darf das Töten verhaltensauffälliger Tiere aus Gründen der öffentlichen Sicherheit nicht tabuisiert werden. Einzeltiere, die sich bis auf wenige Meter Menschen nähern, gefährden die Akzeptanz der gesamten Art. „Der Wolf wird zum Lackmustest für Artenschutz und Politik“, so Dittrich.

Jäger übernehmen bereits Verantwortung, indem sie aktiv das Wolf-Monitoring der Bundesländer unterstützen.  Erst im Januar dieses Jahres hat der DJV 100 Wildkameras für Wolfsbeauftragte zur Verfügung gestellt, um gezielt Hinweise auf Wolfsvorkommen zu erhalten.

 

Wölfe in Hessen Rotkäppchen reloaded

Ein Wolf, fotografiert im Tierpark Sababurg im Kreis Kassel in Hessen.

(Foto: dpa)
  • In Hessen wurden erstmals wieder Wölfe gesichtet - seit zwei Jahrhunderten.
  • Jäger fürchten, hungrige Wölfe, streng geschützt von Natur- und Artenschutz, könnten in den Revieren die Wildbestände dezimieren.
  • In einigen anderen Bundesländern, vornehmlich ostdeutschen, gibt es mittlerweile ein festes Regelwerk für den Umgang mit Wölfen. Das wünschen sich Naturschützer und Politiker jetzt auch in Hessen.
 

Zu Ostern erreicht Hessen eine bemerkenswerte Nachricht. Der Wolf, seit zwei Jahrhunderten verschwunden, kehrt zurück. Endlich, könnte man sagen, schließlich befindet man sich im Land der Brüder Grimm, die am Beispiel vom Rotkäppchen die Begegnung zwischen Mensch und Raubtier eindrucksvoll schilderten. Im Waldgebiet der Rhön wollen mehrere Anwohner, unabhängig voneinander, nun einen Wolf gresichtet haben. Zwar gibt es keine Fotos und keinen eindeutigen Beweis. Aber die örtlichen Förster sind sich sicher: Er ist wieder da. In Osthessen Bereich Eschwege und Mühlhausen sind ebenfalls Wölfe in Wildkameras "gelaufen"

Schon in den vergangenen Jahren hatten einzelne Wölfe zwischen Darmstadt und Kassel immer mal Spuren hinterlassen, in Rudeln, wie in Ostdeutschland, traten sie bislang nicht Erscheinung. Sie sind sozusagen Transit-Tiere, von Umwelt- und Naturfreunden werden sie herzlich begrüßt. "Wir freuen uns, wenn gelegentlich ein Wolf bei uns vorbeikommt", sagte unlängst Umweltministerin Priska Hinz von den Grünen. Diese Freude allerdings wird nicht von allen geteilt.

Von Susanne Höll, Frankfurt

 

Präsidiumsinformationen

und weitere Infos
(Offizielles Mitteilungsorgan des Wildhüterverbandes)

 

 

Wer etwas haben möchte, was er noch nie hatte, wird wohl etwas tun müssen, was er noch niemals tat.

 

 

Der Wildhüterverband Deutschlands bietet eine Weiterbildung ähnlich der Ausbildung „Naturpark - Ranger“ jedoch unter dem Begriff „Wildhüter“ für seine Mitglieder  an.                                                                                                                                                                          

Wildhüter in Deutschland haben je nach Aufgabenspektrum unterschiedlicheBezeichnungen.Die Aufgaben von Wildhütern in Deutschland werden  hauptsächlich von Jagdaufsehern im Rahmen von Hege und Jagdschutz wahrgenommen.  Genau das sind und wollen wir auch bleiben - Widhüter ohne jeglichen Schnickschnack und wertlose gekaufte Titel.

Eine eindringliche Bitte an alle Vorstände und Mitglieder von Jagdaufsehervereinen:

Lasst uns alle zusammen arbeiten und an einem Strang ziehen und uns auf unsere eigentliche Aufgabe konzentrieren bevor der Jagdaufseher endgültig abgeschafft wird!

Dazu brauchen wir keinen "Überverband" - wir müssen nur unsere Gedanken untereinander regelm. austauschen! Wir sind grundsätzlich überzeugt das interne und externe Weiterbildung einen sehr hohen Stellenwert für uns Jagdaufseher und Wildhüter hat. Ohne Weiterbildung geht heute nichts mehr, zumal sich Gesetze und Verordnungen unheimlich schnell ändern!

Jeder Verein soll das für sich Richtige machen - aber immer mit dem Gedanken, dass wir nur zusammen stark sind und nur zusammen eine starke Stimme haben!

 

In diesem Sinne und Weidmannsheil

Der Vorstand des Wildhüterverbandes

 


(Offizielles Mitteilungsorgan des BDJa-Wildhüterverband Deutschlands)

  

Der Wald ist kein Freizeitpark

Der Herbst lockt viele Menschen aus dem Haus: Pilzsammler, Mountainbiker, Hundehalter und Wanderer sind unterwegs. Ganz gleich ob Gourmet, Radfahrer oder Schatzsucher: Wer die Wege verlässt, dringt in das Revier der Wildtiere ein und ist für sie ein Störenfried. Der Lebensraum der Tiere wird zum Freizeitpark für Menschen. Gerade für große Tiere wie den Rothirsch ist das eine unkalkulierbare Störung. Störungen führen zur Flucht und damit zu Stress für ganze Rudel. Nimmt der Stress überhand, verlassen die Tiere nicht mehr das schützende Dickicht und müssen ihren Hunger an Forstpflanzen stillen. Aufgrund solcher "Schäden" entbrennt dann häufig ein Streit um die Höhe der Rotwild-Population. Um den Konflikt zu lösen, werden oft mehr Tiere als nötig abgeschossen.
 
Dabei geht es dem Wildhüterverband Deutschlands nicht darum, Menschen aus der Natur zu verbannen, sondern um die Rücksichtnahme auf Wildtiere. Mountainbiker sollten etwa ausgewiesene Routen nicht verlassen. Vor allem in den frühen Morgenstunden und nach Sonnenuntergang sollte auf Freizeitaktivitäten im Wald ganz verzichtet werden. Denn durch die Aktivitäten der Menschen im Wald ist das eigentlich tagaktive Rotwild längst zum dämmerungs- und nachtaktiven Tier geworden.

In diesem Sinne

(Auszugsweise Deutschen Wildtier Stiftung)

 

Die Beitragszahlung ist eine der grundlegenden Pflichten, der sich ein Mitglied mit dem Beitritt zu einem Verein unterwirft. Dennoch sind Beitragsrückstände ein regelmäßiges Problem, mit dem sich nicht nur unser Verband beschäftigen muss.

 

 
 

  

Naturschutz durch erhaltende Nutzung

Durch den geschulten Einsatz der Jagdaufseher, Wildhüter,                                  

Jäger und Angler in und für die Natur wird in unserer

modernen Kulturlandschaft der Wild- und Fischbestand

gesund und artenreich erhalten.

Besonders wertvolle und dabei Naturbelassene Lebensmittel

können nur durch diesen Einsatz gewonnen werden.

 

Weblinks

www.jaegervereinigung-rotenburg.de

www.revier-schlossjagd.de

www.wild-auf-wild.de

 Jagdverein Hubertus Eschwege  www.jvwm.de

 

 

 

 

 

 

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